Coole Piercings und genialer Körperschmuck aus Deutschlands geilstem Piercing-Shop
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Kunststoff wird schon lange sowohl als Implantateinsatz als auch
Piercingschmuck verwendet. Damals wurde Kunststoff oft nach dem Stechen
als Erstschmuck eingesetzt und nach der Abheilung durch dauerhaften
Schmuck ersetzt. Gelegentlich
wird diese Methode auch heute noch angewandt, jedoch gibt es
mittlerweile weitaus bessere und sicherere Möglichkeiten. Kunststoff
ist ein leichtes Material, besonders resistent gegen chemische
Körperreaktionen und in den seltensten Fällen allergieauslösend. Jedoch
besitzen viele Kunststoffarten winzige Poren und müssen regelmäßig
gründlich gereinigt werden.
Bernstein ist ein Schmuckstein aus fossilem Harz, der schon sehr lange
zu Piercingschmuck verarbeitet wird. Einer der ältesten gefundenen
Schmuckstecker war aus Bernstein gefertigt. Er ist klar bis
undurchsichtig und meist gelb, jedoch auch in schwarz, grün, rot, weiß,
braun und blau oder in Mischfarben erhältlich. Oft findet man darin
eingeschlossene und gut erhaltene Insekten oder Pflanzen. Beim Bernstein Piercings wird das Material
üblicherweise als Füllung für Metallschmuck oder Stecker aus Horn,
Knochen oder Holz verwendet. Es gibt jedoch auch massive
Bernsteinplugs. Das Material besitzt eine glatte, sehr hautverträgliche
Oberfläche, ist jedoch etwas zerbrechlich und hitzeunverträglich.
während kälterer Jahreszeiten behält er die Körpertemperatur bei.
Geschichtlich tauchte Titan das erste mal 1791 auf, der Amateurchemiker
William Gregor bemerkte das chemische Element als erster. Später
entdeckte es der deutsche Chemiker Heinrich Klapproth im Jahr 1795 und
benannte das neue Element Titan. Es wird heutzutage viel in der Medizin verwendet z.B. als
Knochenfixierungsschrauben. Aber auch im Schmuckbereich findet Titan
immer mehr Liebhaber.
Ein weiteres Metall ist Implantanium, sozusagen die europäische
Alternaitve zum Edelstahl, denn die Mischung beinhaltet weniger als
0,05% Nickel, entspricht somit der EU-Richtlinie und kann in wunden
Piercings getragen werden. Der hohe Preis, wechselnde Qualität und
begrenzte Schmuckauswahl tragen aber hauptsächlich dazu bei, das sich
dieses Material nicht so wirklich durchgesetzt hat.
Tierische Materialien, wie zum Beispiel Horn, sind beim Körperpiercing
weit verbreitet und gelten als exotischer als Metall- oder
Kunststoffschmuck. Wie auch Holz sind Piercings aus Horn sehr gut als Piercingschmuck
geeignet, da sie leicht zu formen sind und die Oberfläche, besonders
bei Materialien wie Horn, Knochen oder Elfenbein, sehr glatt
geschliffen werden kann. Tierische Materialien erlauben der Haut zu
atmen und verlieren im Winter nicht die Temperatur.
Es gibt auch noch andere, natürliche Materialien, wie zum Beispiel
Holz. Holz gehört allgemein zu den ältesten als Schmuck verwendeten
Materialien und ist nach wie vor besonders bei größeren Steckern ein
häufig getragenes Material. Es ist leicht und bleibt auch bei kälteren
Temperaturen warm. Holzschmuck sitzt zudem sehr gut im Stichkanal und
ermöglicht der Haut das Atmen. Demzufolge kommt es auch zu gerinerer Talgablagerung und Geruchsbildung.
Schmucksteine werden überwiegend in Plugs eingearbeitet und als Klemmkugel von Ball Closure Ringen verwendet. Die Qualität der Steine kann stark variieren und oft weisen besonders größere Steine Risse und Kratzer auf. Manche Steine können den Körper beeinträchtigen. Malachit enthält beispielsweise Kupfer und kann zu Hautverfärbungen führen. Andere Steine können Blei, Arsen oder andere giftige Stoffe enthalten. Grundsätzlich sind Steine für den Körper jedoch unproblematisch solange sie keine scharfen Kanten aufweisen und das Piercing nicht durch zu hohes Gewicht belasten.
Plastastik ist eine relativ neue Form von Kunststoff. Es ist nicht
giftig, resistent gegenüber chemischer Körperreaktionen und verursacht
keine Allergien. Erhältlich ist es in vielen unterschiedlichen Farben
und Formen. Verwendet wird es auch in der Medizin bei
Herztransplantationen und künstlichen Gelenken.