Coole Piercings und genialer Körperschmuck aus Deutschlands geilstem Piercing-Shop
Coole Piercings und genialer Körperschmuck aus Deutschlands geilstem Piercing-Shop. Eigene Designerwerkstatt, Piercing-Fotowettbewerb, Tipps und Tricks, Piercing-Großhandel und Affiliate-Programm ... Welcome bei meinPiercing.de!
Historisch
lässt sich diese Modifikation auf das alte indianische Ritual
des Sonnentanzes zurückführen. Body-Suspension bezeichnet
eine Form der Körperveränderung, bei der eine Person
zeitweise an Piercings, zumeist in der Form von Haken, aufgehängt
wird. Bei Playpiercings werden Nadeln am Körper des
Bottom gesetzt, die nach dem Ende des Spiels wieder entfernt werden.
Das
Wort Piercing stammt vom englischen „to pierce“ ab, was soviel
wie durchbohren oder durchstechen bedeutet. Es bezeichnet eine Form
der Körpermodifikation, also künstliche Verschönerung
von Körperpartien, bei der Schmuck in Form von Ringen oder
Stäben an den verschiedensten Stellen des menschlichen Körpers
durch die Haut und das darunter liegende Fett- oder Knorpelgewebe
eingefügt werden.
Soweit die Basisinformationen eines jeden Lexikon. Doch was genau ist
medizinisch machbar? Wovon sollte man besser die Finger lassen? Wer
kann piercen und wo? Mit all diesen Fragen und vielen mehr
beschäftigen wir uns ausführlichst in diesem Artikel.
Mittlerweile sieht man sie an jeder
Strassenecke, im Café und auch im Supermarkt. Die Rede ist von
Piercingschmuck. Ob Bananabells, Plugs oder Klemmringe, nie waren sie
so akzeptiert wie jetzt. Das kommt zum einen durch die nachwachsende
Generation, die damit aufgewachsen ist und zum anderen durch die
Medien. Wo sich früher die Enkeltocher noch vor der Oma
versteckt hat, damit diese ja nicht das Zungenpiercing entdecken
kann, herrscht heutzutage ein steigendes Interesse an einem
eigentlich schon seit Jahrhunderten bestehenden Ritual.
Alles begann
vor 1550 Jahren unter den großen Pharaonen. Tut-ench-Amun ist auf seiner berühmten
goldenen Sarkophagmaske mit einem geweiteten Ohrläppchenpiercing zu sehen. Die
Ägypter haben diese Kunst des durchstechens fast ausschließlich im Bereich der
Ohren kultiviert. Ganz anderes dagegen die Hochkulturen im 9000km entfernten
Südamerika. Schon die Azteken und Maya stachen sich zu bestimmten religiösen
Anlässen diverse Naturmaterialien durch und unter die Haut. Der berühmte Flog
durch das Ohr oder die Unterlippe ist in Südamerika, Afrika und Asien
beheimatet. Aus Indien ist zudem das aus dem Kamasutra stammende Intimpiercen
überliefert.
Ein Dermal Anchor ist das neueste Piercing, was es zur Zeit auf dem Markt gibt. Was vorher mittels einer aufwendigen Operation implantiert werden musste, kann jetzt durch eine moderne Verfahrensweise einfach unter die Haut gesetzt werden.
Der Schmuck, meist Steine, wird durch eine kleine längliche Platte am unteren Ende charakterisiert. Durch eine Bohrung kann dieser Teil des Schmuckstückes fest mit dem Gewebe verwachsen. Das obere Ende ist mit einem Innengewinde versehen, in das verschiedenste auswechselbare Aufsätze aufgeschraubt werden können.
Der Gesetzgeber sagt, das jeder gepierct werden darf, wenn er das 16. Lebensjahr
vollendet hat, oder von seinen Erziehungsberechtigen die Einverständniserklärung, und somit die Erlaubnis bekommt. Ineressant ist aber, dass Piercer die Minderjährige ohne Einverständniserklärung
der Erziehungsberechtigten piercen, sich nicht strafbar machen, denn so sagt das Strafgesetzbuch (§ 228 StGB), auch
der Minderjährige kann eine wirksame Erklärung
abgeben, da für diese Erklärung die Geschäftsfähigkeit nicht
erforderlich ist.
Jeder Piercingvorgang an sich ist rein rechtlich gesehen eine strafbare
Körperverletzung. Und so ist es auch üblich, das der "Kunde" eine schriftliche Einverständniserklärung vor dem piercen abgibt, um den Piercer diesbezüglich vor
rechtlichen Folgen zu befreien.
Anfang der Neunziger-Jahre traf man fast ausschließlich in den Punk-
und Sadomaso-Szene auf gepiercte Körper. Heutzutage sind Nasenstecker und
Bauchnabelpiercings keine Seltenheit mehr, und fallen auch kaum noch sonderlich auf. Neben den möglichen
Entzündungen, Schwellungen und Verletzungen von Nervenfasern, ist
das Risiko einer chronischen Nickelallergie durch Piercing-Schmuck
nicht zu unterschätzen.
Man muß um mit
Piercings konfrontiert zu werden, nicht HNO-Arzt sein, denn sie tauchen in der täglichen Praxis
immer häufiger auf. Dabei läßt sich die Hygiene bei den Gepiercten oft mit den Worten "ungenügend" bezeichnen. Denn einfache Maßnahmen wie die Nachsorge werden schlicht und ergreifend nicht oder nur spärlich durchgeführt. Und das hat katastrophale Folgen.
Während das traditionelle Ohrloch als relativ harmlos gilt - wenn man es richtig durchführt - gelten Piercings in der restlichen Ohrmuschel als besonders gefährlich. Denn manch einer vergißt, das ein Knorpelgewebe bei weitem nicht so gut durchblutet wird wie zum Beispiel eine Hand.