Coole Piercings und genialer Körperschmuck aus Deutschlands geilstem Piercing-Shop
Coole Piercings und genialer Körperschmuck aus Deutschlands geilstem Piercing-Shop. Eigene Designerwerkstatt, Piercing-Fotowettbewerb, Tipps und Tricks, Piercing-Großhandel und Affiliate-Programm ... Welcome bei meinPiercing.de!
Zu den Metallen gehört zum Beispiel Edelstahl, auch Chirurgenstahl genannt. Es ist in den USA der meist verbreitete
Piercingschmuck, da aber ein Nickelanteil von etwa 10 bis 14% vorhanden
ist, ist es hier in Europa nicht so gern angesehen, denn alle in Europa
verkauften Piercings die aus Chirurgenstahl bestehen müssen die EU-Richtlinien einhalten und dürfen Europaweit nur als Zweiteinsatz
angeboten werden.
Geschichtlich tauchte Titan das erste mal 1791 auf, der Amateurchemiker
William Gregor bemerkte das chemische Element als erster. Später
entdeckte es der deutsche Chemiker Heinrich Klapproth im Jahr 1795 und
benannte das neue Element Titan. Es wird heutzutage viel in der Medizin verwendet z.B. als
Knochenfixierungsschrauben. Aber auch im Schmuckbereich findet Titan
immer mehr Liebhaber.
Ein weiteres Metall ist Implantanium, sozusagen die europäische
Alternaitve zum Edelstahl, denn die Mischung beinhaltet weniger als
0,05% Nickel, entspricht somit der EU-Richtlinie und kann in wunden
Piercings getragen werden. Der hohe Preis, wechselnde Qualität und
begrenzte Schmuckauswahl tragen aber hauptsächlich dazu bei, das sich
dieses Material nicht so wirklich durchgesetzt hat.
Eine Sonderform ist Blackline, denn Blacklineschmuck wird hergestellt,
indem eine dünne, schwarze und sehr beständige Titanschicht einem
Titangrund hinzugefügt wird.
Der Schmuck ist sehr widerstandsfähig und verursacht am Körper kaum
Reibung. Allergische Reaktionen auf Blackline sind nicht üblich,
weshalb das Material auch oft für Operationsinstrumente verarbeitet
wird. Zwar ist die Oberfläche nicht dauerhaft beständig, jedoch
robuster als bei eloxiertem Titan. Und noch etwas, Blackline kann bei
neuen und nicht verheilten Piercings eingesetzt werden, kommt aber der
Schmuck öfters mit härteren Gegenständen oder Körperteilen, wie z. B.
den Zähnen in Kontakt, kann die schwarze Schicht auf der Oberfläche
dabei abgekratzt werden.
Niob hat ähnliche Eigenschaften wie Titan, ist jedoch schwerer. Beim
Einsatz in ein Piercing sollte es so rein wie möglich sein und
tatsächlich aus 99,9% Niob bestehen (999 Niobium). Ein geringerer
Reinheitsgehalt sollte nicht verwendet werden, um Allergien zu
vermeiden. Reines Niob reagiert nicht mit Körperabsonderungen oder
Reinigungsmitteln. Laut Verordnung der EU ist es gestattet, Niob als
Erstschmuck zu verwenden. Bei entsprechender Behandlung kann eine
dauerhafte schwarze Oberfläche erzeugt werden. Ein schwarzer Septum
Keeper aus Niob ist nahezu unsichtbar. Die Auswahl an Niobschmuck ist
nicht besonders groß, da es sich um ein teueres, schwer zu
verarbeitendes Material handelt.
Silber
ist ein Edelmetall, das seit Jahrhunderten in nahezu jeder Schmuckform
Verwendung findet. Es hat einen gewissen Glanz und kann an bestimmten
Stellen schwarz eingefärbt werden, um farbliche Kontraste zu erhalten.
Silber ist jedoch auch oft Auslöser von Nickelallergien. Es sollte
nicht in frischen oder wunden Piercings getragen werden, da Blut,
Schweiß oder andere Körperflüssigkeiten das Metall zum oxidieren
bringen können. Des weiteren wird Nickel freigegeben was zu Allergien
und irreperablen Hautverfärbungen führen kann.
Bronze wird oft in größeren Piercings in Form von Gewichten und bei
Kulturschmuck aus Indonesien oder anderen Ländern genutzt. Bronze
besteht aus einer Mischung verschiedener Metalle, bei Piercingschmuck
meist aus 90% Kupfer und 10% Zinn. Beim Kauf von Bronzeschmuck sollte
ein seriöser Hersteller gewählt werden, da Bronze gelegentlich auch
Arsen enthält, das in den Körper eindringen kann. Auch kann sich das
Material grünlich verfärben. Diese Verfärbung kann zwar leicht entfernt
werden, darf jedoch nicht in offene Wunden eindringen, da die Haut sich
sonst dauerhaft verfärben kann.
Gold ist ein besonders edles Metall, wird sehr gerne als Piercingschmuck getragen und hat eine lange Tradition.
Beim Einsatz sollte die Reinheit nicht unter 14 oder 18 Karat (58 bis
75%) liegen. Gold ist sehr weich und nicht kratzfest. Besonders in
neuen Piercings können Kratzer zu Hautirritationen führen. Demzufolge
ist von dem Einsatz in ein Zungenpiercing abzuraten, da hier besonders
viele Kratzer entstehen können.
Zircon Gold wurde als Alternative zu Goldschmuck entwickelt. Die
Produktion ist ähnlich wie bei Blackline; statt Titan wird für die
Legierung jedoch Zirkoniumnitrat verwendet. Innerer Bestandteil des
Schmucks ist meist ein Titangemisch und wird für medizinische
Instrumente verwendet. Zircon Gold ist besser hautverträglich als
richtiges Gold und verfärbt sich nur selten. Es hat eine glattere
Oberfläche und weniger Gewicht, ist preiswerter, aber dennoch
widerstandsfähiger.